Facharzt für Orthopädie
Rheumatologie
Osteologie(DVO)
Sportmedizin
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Praxisschwerpunkte

Orthopädie

Aufgabe der Orthopädie ist es, Funktionsstörungen des muskulo-skelettalen Systems zu erkennen und zu behandeln.
Dabei fokussiert sich die orthopädische Therapie auf die Prävention und Beseitigung von Schmerzzuständen an Wirbelsäule, Gelenken, Sehnen und Nervenbahnen.

Dazu stehen schulmedizinische Grundlagen im Vordergrund, die durch aktuelle Ergebnisse aus der Wissenschaft und eigenen Erfahrungen ergänzt werden.

Wo immer möglich, werden schonende Verfahren eingesetzt, wobei neben klassischer Schulmedizin auch alternative oder komplementäre Methoden zur Anwendung kommen.

Einer der Behandlungsschwerpunkte liegt in der Erstellung eines individuellen Therapiekonzeptes für die Behandlung von Bandscheibenerkrankungen und degenerativen Wirbelsäulen- erkrankungen mit dem Ziel, operative Eingriffe zu vermeiden.

Rheumatologie

Der Begriff Rheuma stammt aus dem griechischen und bedeutet in der wörtlichen Übersetzung "ich fließe". Damit wird ein Schmerzzustand mit fließendem, wandernden, ziehenden Charakter beschrieben, der oftmals mit deutlichen Funktionseinbußen von betroffenen Gelenken oder der Wirbelsäule einhergeht.

Heute wird der Begriff "Rheuma" nicht als Synonym für eine einzelne Erkrankung, sondern als Sammelbegriff für Krankheiten des rheumatischen Formenkreises verwendet, zu dem mittlerweile über 400 Erkrankungen gezählt werden. Besonders wichtig ist das frühzeitige Erkennen und Behandeln von Erkrankungen dieses rheumatischen Formenkreises, sowie die Abgrenzung von rein degenerativen Veränderungen.

Rheumatologische Diagnostik und Therapie erfolgt bei Bedarf interdisziplinär mit der internistischen Rheumatologie.

Osteologie

Die Osteologie ist ein vergleichbar junges Fachgebiet, welches durch das stark gewachsene öffentliche Interesse an Diagnostik und Therapie der Osteoporose eine immense Fortentwicklung erlebt.

Verantwortlich dafür ist der Dachverband Osteologie (DVO), der Zusammenschluss der deutschsprachigen wissenschaftlichen Gesellschaften, der sogenannte Behandlungsleitlinien zur Prophylaxe, Diagnostik und Therapie der Osteoporose als wichtigste osteologische Erkrankung erstellt hat.

Sportmedizin

Die Sportmedizin befasst sich in erster Linie mit der Therapie von Sportverletzungen. Dazu zählen nicht nur akut aufgetretene Störungen, sondern auch langsam entstandene, chronische Schmerzzustände. Dabei beleuchtet die Sportmedizin nicht nur den Einfluss von Bewegung auf den Körper, sondern auch den Einfluss von Bewegungsmangel.

Zur Sportmedizin gehören aber auch die Sportberatung und Prävention. Therapeutisch liegt das Fachgebiet der unten beschriebenen physikalischen Therapie der Sportmedizin am nächsten.

Physikalische Therapie

Hier werden Behandlungsformen beschrieben, die auf physikalischen Methoden beruhen. Dazu zählen Mechanische Therapieformen wie Krankengymnastik und Massage ebenso wie thermische Anwendungen, Hydrotherapie oder Formen der Elektrotherapie.

Grundsätzlich ergänzen Methoden der physikalischen Therapie sehr häufig den orthopädischen Behandlungsplan.

Chirotherapie

Die Chirotherapie beschäftigt sich mit der Behandlung von eingeschränkt beweglichen Gelenkverbindungen an Wirbelsäule und den Extremitäten.

Grundsätzlich wird zwischen mobilisierenden und manipulativen Techniken unterschieden, wobei dem sanften Lösen von sogenannten Blockierung durch schonende Techniken der Vorzug gegeben werden sollte.

Besondere Behandlungsmethoden

Spezielle Arthrosetherapie

Die Arthrose kann frei übersetzt als Knorpelabrieberkrankung verstanden werden. Als Schmerztransmitter gilt die durch den Knorpelabrieb verursachte Reizung,- bzw. Entzündung der Gelenkschleimhaut.

Als klassisch symptomatische Methoden werden Medikamente ohne Cortison (sog. nicht-steroidale Entzündungshemmer) oder mit Cortison (d.h. steroidale Entzündungshemmer) verwendet.

Eine gut verträgliche Alternative bieten hier die in das betreffende Gelenk eingebrachten Hyaluronpräparate, welche funktionell die Gleiteigenschaften der Gelenkoberflächen verbessern und dadurch die Beweglichkeit bei gleichzeitiger Schmerzreduktion verbessern.

Extrakorporelle Stosswellentherapie (ESWT)

Bei klassischen Indikationen wie Kalkschulter, Fersensporn und Tennisellbogen hat sich während der vergangenen Jahre das Verfahren der Stosswellentherapie etabliert.

Bei dem Verfahren der radialen Stosswellentherapie wird eine mechanisch erzeugte Druckwelle mittels eines Applikators in das Gewebe eingeleitet. Durch diese Impulse können krankhafte Prozesse an Gelenken und Sehnenansätzen gezielt zur Ausheilung gebracht werden.

Erfreulicherweise konnte wissenschaftlich bewiesen werden, dass die Stosswellentherapie eine Methode ist, bei der keine bedeutenden Nebenwirkungen gefunden werden konnten (Gerdesmeyer 2004).

Triggerpunktstosswellentherapie

Triggerpunkte sind als Folgezustand einer örtlichen Kontraktur einer Untereinheit im Muskel (sog. Sarkomerkontraktur) zu verstehen. Triggerpunkte zeichnen sich durch Schmerzen und Funktionsstörungen des Bewegungsapparates aus, die bei chronischem Verlauf bereits durch Wetterwechsel, Stress und normale Alltagsbelastungen ausgelöst werden können.
Es kommt zur Ausbildung von Verhärtungen und druckempfindlichen Knoten. Die Stosswellentherapie kann diesen Kreislauf durchbrechen und eine Entspannung der betroffenen Muskelregionen und damit eine Schmerzbefreiung herbeiführen.

Akupunktur

Die Akupunktur ist als Teilgebiet der traditionell chinesischen Medizin (TCM) zu verstehen und wird in der Orthopädie häufig als ergänzendes und gleichermaßen schonendes Verfahren in der Schmerztherapie angewandt.

Einlagenversorgung und Orthopädieschuhtechnik

Apparative Diagnostik

Digitale Röntgentechnik

Farbkodierte Ultraschalluntersuchung

Knochendichteuntersuchung mittels DXA–Technik, die den Leitlinien der osteologischen Fachgesellschaften entspricht.

Laboruntersuchungen insbesondere zur Diagnostik im Bereich Rheumatologie und Osteoporose sowie zur Therapieüberwachung.